| |
Shoutbox |
| |
Zum Posten Bitte Einloggen! Deine IP: 38.107.191.103 |
Hexlein: 07.09.10 - 18:11 Uhr
|
wus, wo iss was los  | DJ-NOA: 07.09.10 - 16:51 Uhr
|
Ja was issn da los  | BlackWitch1985: 02.09.10 - 13:46 Uhr
|
| Danke für die Glückw&uum
l;nsche :-) | Hexlein: 02.09.10 - 11:32 Uhr
|
Dani..! | DJ-NOA: 02.09.10 - 05:32 Uhr
|
Alles gute Dani
 | Archiv |
| |
Gema/GVL |
| |
 |
|
|
| |
| Voicetracking!
|
DJ-NOA Jungspund

Posts: 27
|
Wenn die Frühaufsteher noch schlafen
Bei einem Voicetracking werden die Wortbeiträge vor der Sendung eingespielt und dann während der Sendung entweder manuell oder automatisch über einen Computer zusammen mit der Musik abgespielt. Dadurch ist es möglich, dass Moderatoren mehrere Sendungen am Stück zeitversetzt vorbereiten. Es gibt verschiedene Methoden des Voicetrackings.
Es gibt folgende Methoden:
Automatisiert
Beim automatisierten Voicetracking werden die vorproduzierten Anmoderationen anhand vorher definierte Cue-Listen von einem Computer zusammengemischt. Gerade bei älteren Systemen kann es passieren, dass zwischen Musik und Anmoderation Lücken entstehen.
Manuell
Die vorproduzierten Beiträge werden manuell von einem Techniker eingespielt. Dadurch kann besser auf die Musik eingegangen werden. Durch die Entwicklung der Computerprogramme ist dies heutzutage nicht mehr nötig.
Internet Voicetracking, Remote Voicetracking
Die Moderationsbeiträge werden dem Sender per E-Mail oder via Server zum Download zur Verfügung gestellt und dort von einem Techniker in den Sendeplan eingepflegt. Mit manchen Radiosoftware-Programmen (z.B. RCS Master Control) ist es aber auch möglich, die Voicetracks direkt von jedem internetfähigen Computer aus in den Sendeplan der Radiostation einzupflegen, und zwar so, dass der produzierende Moderator die Elemente vor und nach der Moderation hören kann. Dadurch entsteht eine quasi Live-Situation, da die Voicetracks sehr zeitnah produziert werden können. Dies wurde in Deutschland erstmals von der Firma RADIOTRAX für den Radiosender in 106.0 Antenne Freiburg praktiziert.
Im Radio werden viele Sendungen vorproduziert. Der Hörer ahnt nichts
Viele mögen das: wenn morgens der Radiowecker anspringt und im Radio immer schon ein paar putzmuntere Morningshow-Moderatoren ihre Witzchen machen. Oder nachts: Wie tröstlich ist der Gedanke, dass irgendwo in einem schwach beleuchteten Studio noch ein Moderator vorm Mikro sitzt, der den Schlaflosen mit warmer Stimme durch die dunkle Einsamkeit trägt. "Für euch da draußen" seufzt er in die ersten Takte von Jennifer Rushs "Power of Love ."
Wie ernüchternd ist indes die Vorstellung, der Moderatorenstuhl im Sender sei verwaist, jedes "Für euch" schon am helllichten Tag vorproduziert. Und was wäre, wenn die Albernheiten der Morgencrews schon am Vortag aufgezeichnet wurden und die vermeintlichen Frühaufsteher selber noch friedlich in ihren Betten liegen, während im Radio schon ihre Sendung läuft? Was also, wenn die Sendungen nur als Datenstrom aus dem Computer kämen, der Musik- und Moderations-Files, Jingles, Zeitansagen, Werbeclips unmerklich ineinander mischt? Technisch möglich ist das. Voice-Tracking nennt sich das digitale Verfahren (siehe Kasten), mit dem sich eine Fünf-Stunden-Sendung mühelos in 90 Minuten vorproduzieren lässt, ohne dass der Hörer einen Unterschied zur guten, alten Live-Sendung feststellt.
Man spricht nicht gern darüber
Doch anders als im Fernsehen, wo die "Harald Schmidt Show" beispielsweise selbstverständlich bereits Stunden vorher aufgezeichnet wird und sogar die "Tagesthemen" manches vorab geführte Interview geschmeidig in den Sendeablauf einfügen, ist Voice-Tracking im Radio ein sensibles Thema. Schließlich wird Radio immer noch als Live-Medium wahrgenommen. Wie kein anderes vermittelt es ein Gefühl der Unmittelbarkeit und Intimität. Wenn im Radio einer spricht, erwartet man, dass er es auch exakt zur gleichen Sekunde im Studio tut.


|
|
|
|
|
|
Gelistet bei:
|
|
|
|
| |
Mit welchem Player siehst du lieber R-L-D? |
|
|
|
 |
|
|